Nachdem ich das Prerelease mit viel Begeisterung, aber wenig Erfolg hinter mich gebracht habe, ist es nun mal wirkl

ich an der Zeit, richtige 60-Karten-Decks zu bauen. Bei all den neuen Sachen ist es gar nicht so einfach, einen Anfang zu finden. Nicht nur bei den Planeswalkern setzen Wizards näml

ich den Trend der interessanten auf Kosten der allgemein starken Karten fort. So gibt es in
Innistrad
– abgesehen vielleicht von
Snapcaster Mage
– kaum etwas, das jetzt unbedingt in jedes Deck dieser Farbe muss, dafür eine Menge, was ein wenig mehr Aufmerksamkeit benötigt.
Dass dies nicht immer erfolgversprechend enden kann, habe ich ja
letzte Woche
schon mehrfach angesprochen. Dem Werwolfdeck fehlt wohl noch das Zubehör ebenso wie dem Friedhofsthema. Unter anderem deswegen möchte ich auch mit einem Deck starten, welches ich sowieso sehr gern an den Anfang eines jeden Formats setze: Monorot
Nun gehört nicht unbedingt sonderl

ich viel Kreativität dazu, ein funktionierendes RD zu bauen, das sich dann auch das W in RDW verdient. Klar gibt es im Detail immer Raum für Verbesserungen, aber wenn man eine solide Kurve formt und gleichzeitig die besten Brandsprüche hinzupackt, kommt im Normalfall etwas Konkurrenzfähiges heraus. Das wiederum hat den Vorteil, dass „Red Deck Wins“ einen würdigen Testpartner abgibt, gegen den man alle wirkl

ich neuen Kreationen anrennen lassen kann. Fallen sie direkt zusammen, kann man gleich zurück ans Reißbrett, denn gegen Monorot sollte man zumindest grob einen Plan haben, zumal Burn-Decks ja auch in den letzten Wochen durchaus eine gute Phase durchgemacht haben, sowohl was die Erfolge als auch was die gefühlte Kartenqualität angeht.
Schauen wir also zunächst einmal auf das Deck des Deutschen Meisters, welches sich in ähnl

icher Form auch weiterhin in sämtl

ichen relevanten Standard-Turnieren wiederfinden ließ.
Helge Nelson: Monorot, August 2011
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4 Chandra's Phoenix
4 Goblin Guide
4 Grim Lavamancer
2 Hero of Oxid Ridge
1 Kargan Dragonlord
2 Plated Geopede
2 Burst Lightning
1 Koth of the Hammer
4 Lightning Bolt
4 Searing Blaze
4 Shrine of Burning Rage
4 Staggershock
1 Sword of War and Peace
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4 Arid Mesa
11 Mountain
4 Scalding Tarn
4 Teetering Peaks
Sideboard:

3 Act of Aggression
2 Arc Trail
2 Combust
2 Dismember
2 Manabarbs
3 Manic Vandal
1 Vulshok Refugee
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Davon verabschieden sich dank der Rotation:
Sowie (in anderen Versionen):
Ihr seht schon anhand meiner Erklärungen, welche Verluste ich als besonders schmerzhaft empfinde. Die 2-Mana-Dudes etwa werden durch
Stormblood Berserker
meines Erachtens nahezu gleichwertig ersetzt, während gerade
Goblin Guide
und
Lightning Bolt
sicher durch schwächere Alternativen substituiert werden müssen. Erstaunl

icherweise gibt es beim Bra

nd dabei mehr Defizite, da
Innistrad
uns gleich zwei wackere Burschen beschert, die ab Zug 1 ordentl

ich Betrieb machen.
Beide schaffen es mit ein bisschen Aufwand recht problemlos, für mehr als eins hauen zu gehen, was irgendwo immer das Ziel für 1-Mana-Männer sein sollte. Beim Werwolf empfielt es sich zunächst, einfach mal anzufangen, dann steht der Gegner näml

ich direkt unter Zugzwang. Spruch in seinem ersten Zug oder ein lustiger 3/2-Haudrauf, heißt es dann. Aber selbst wenn der Gegner die Kurve hält, gibt es häufig die Situation (meist in Zug 3), in der man die eigene Seite nicht weiter ausbaut und stattdessen die gegnerische Armee dezimiert – natürl

ich im feindl

ichen Zug, sodass kein Spruch im eigenen Turn gespielt wurde und der Werwolf transformiert werden kann. Der Adlige hingegen braucht nichts weiter als ein bisschen Removal, was sich im roten Deck finden lassen sollte. Im Gegensatz zum
Goblin Guide
sind sie allerdings richtig schlechte Topdecks, es wird also noch wichtiger, den soliden Draw zu ermischen.
Sehr interessant finde ich an dieser Stelle übrigens die Frage, welche dieser Kreaturen denn jetzt genau ins Deck soll und ob es darüber hinaus noch weitere 1-Drops geben darf. Neben rekordverdächtigen Kampfwerten wären dabei auch nachhaltige Jungs von Vorteil, also solche, die mit einer gewissen Hartnäckigkeit noch Schaden durchbringen, wenn etwa der Gegner den Boden schon dicht hat. Bisher bedeutete das immer
Grim Lavamancer, der ja sogar für Legacy gut genug ist. Interessanterweise hat er mir im neuen Standard längst nicht mehr so gut gef

allen. Die Ursache ist recht schnell gefunden: Ohne Fetchländer fehlt einfach eine beständige Mögl

ichkeit, den Friedhof zu füllen, sodass der Magmamagier nicht mehr, ohne nachzudenken, rumballern kann. Natürl

ich ist er trotzdem gut und wohl auch stärker als seine direkten Konkurrenten wie
Spikeshot Elder
oder
Furnace Scamp, aber eben weit entfernt von alter Stärke, weswegen das Playset bei mir nicht mehr gesetzt ist.

Im Bereich Angreifer für zwei Mana ist die Auswahl deutl

ich überchaubarer geworden. In
Innistrad
existiert nichts Relevantes, weshalb wir auf alte Bekannte zurückgreifen werden, was zunächst das Playset
Stormblood Berserker
bedeutet. Die profitieren offensichtl

ich von der gesteigerten Anzahl von 1-Mana-Kreaturen, sodass Blutdurst mit schöner Regelmäßigkeit gewährleistet werden kann. Dann sind die Berserker auch richtig gut, besonders ohne Blitze im Format. Danach wird es deutl

ich dünner. Meines Erachtens spielt man zusätzl

ich noch
Porcelain Legionnaire
oder
Immolating Souleater. Ersterer ist dabei die solide Variante, während der Seelenfresser eine deutl

ich größere Varianz in seine Performance bringt. So ist er richtig gut gegen Decks mit wenig Kreaturen und natürl

ich im direkten Kampf gegen den Erzfeind #1 (
Timely Reinforcements). Gegen alles andere ist er dann mäßig bis furchtbar. Immerhin gibt es mögl

icherweise noch eine Karte aus
Innistrad, die ihn ein wenig aufwertet, doch dazu später mehr.
Drei Mana zahlen wir dann gern für
Chandra's Phoenix
und da sehe ich auch wenig Alternativen.
Viel spannender wird es noch einmal im Bereich von vier Mana, wo
Hero of Oxid Ridge
den ewigen Kampf mit
Koth of the Hammer
austrägt. Aktuell gefällt mir Koth fast ein wenig besser, da gerade
Snapcaster Mage
als Hawk-Ersatz deutl

ich stärker gegen den Helden dasteht. Auf der Gegenseite ist der Hero schl

icht die schnellere Karte, und wie es momentan aussieht, ist Geschwindigkeit ein wenig wichtiger als im Pre-
Innistrad-RDW, da man zu viel guten Bra

nd verliert, um das Spiel ewig in die Länge ziehen zu können.

Womit wir auch schon beim Thema wären. Nachdem wir ein paar Jährchen mit
Lightning Bolt
verwöhnt wurden, fühlt sich das faire Feuerwerk des späten 2011 irgendwie … zieml

ich mäßig an. Am besten ist wohl noch
Incinerate, a.

k.

a.
Lightning Bolt
für

mehr. Dieses eine Mana mag unschuldig aussehen, ist aber schon ungemein störend. Alternativ gibt es
Galvanic Blast, a.

k.

a.
Lightning Bolt
für 1 weniger. Dessen Potenzial auf die vollen vier Schadenspunkte erreicht man quasi nie (ich habe es in circa 50 Spielen noch nicht geschafft), auch wenn die Mögl

ichkeit dank
Shrine of Burning Rage
und 2-Mana-Artefakt-Dude der Wahl theoretisch besteht.
Interessant finde ich außerdem noch
Geistflame, weil der Unterschied zwischen einem und zwei deutl

ich weniger ins Gewicht fällt als der zwischen zwei und drei Schadenspunkten. Das liegt daran, dass ein Großteil der Kreaturen, die man bereits im ersten Zug abrüsten möchte, genau Toughness 1 aufweisen:
Birds of Paradise,
Vault Skirge,
Grim Lavamancer
et cetera. Auch danach gibt es erstaunl

ich wenige Jungs mit Widerstandskraft 2, die wirkl

ich relevant sind. Ja, spontan fällt mir sogar keiner ein!
Der Vorteil liegt dann offensichtl

ich im Flashback, das entweder für Kartenvorteil sorgt, wenn ein weiterer Mann abgeschossen wird oder zumindest ein Phön

ix wiederbelebt und der Schrein zusätzl

ich aufgeladen wird. Auf der Gegenseite spielt
Geistflame
nicht sonderl

ich gut mit
Grim Lavamancer
oder auch
Arc Trail
zusammen. Letzteres erklärt sich aus der überschaubaren Brutalität, wenn die roten Bra

ndkarten mal wieder ins Gesicht geschossen werden müssen.
Arc Trail
wiederum erfüllt ganz ähnl

iche Zwecke, nur meist eleganter und vor allem schneller. Ledigl

ich gegen
Snapcaster Mage
oder
Inkmoth Nexus
ist
Geistflame
vorn, wahrscheinl

ich auch noch bei liegendem Reckless Waif. Was das jetzt genau fürs Deck bedeutet, muss sich auch ein wenig anhand des Metas zeigen, beide zusammen halte ich für den Moment auf jeden Fall für übertrieben.

Der letzte Bra

ndspruch, den ich noch kurz ansprechen möchte, ist
Brimstone Volley. Das Ding war erstaunl

ich gut in meinen Spielen, da man doch oft genug Situationen heraufbeschwören kann, in denen ein Mann sterben muss und somit Morbid verfügbar wird. Das wiederum bedeutet dann fünf Schadenspunkte für drei Mana, was natürl

ich nicht so stark ist wie die fünf für eins der
Goblin Grenade, aber in Anbetracht unserer Goblinzahl wohl trotzdem besser passt.
Fügen wir alles zusammen, braucht es noch ein paar Länder, wobei sich die Frage stellt, ob man außer Gebirgen noch etwas anderes zocken möchte.
Teetering Peaks
gibt es ja nicht mehr, sodass man auf farblose Länder zurückgreifen müsste.
Inkmoth Nexus
passt dabei ebenso wenig wie
Ghost Quarter, was die beiden beliebtesten Optionen schon einmal ausschließt.
Buried Ruin
ist witzig mit dem Schrein und vielleicht dem Legionär, aber witzig ist leider nicht gleich gut. Die einzig realistische Mögl

ichkeit sehe ich im Minisplash (über die acht befreundeten Doppelländer) Grün für
Kessig Wolf Run. Dieses Land ist mal wirkl

ich gut, die Umstände beim Deckbau allerdings durchaus beachtl

ich. Starthände mit
Kessig Wolf Run
und
Rootbound Crag
sind mir beispielsweise die liebsten.
Immerhin würde das zusätzl

ich
Ancient Grudge
im Sideboard ermögl

ichen und
Immolating Souleater
dringend benötigtes Trampeln verpassen. Wie gesagt, ob das die Insta

bilität rechtfertigt, da bin ich noch skeptisch, aber ich wollte es auf jeden Fa

ll mal angesprochen haben.
Hier meine aktuelle Liste:
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22 Mountain
4 Reckless Waif
(Merciless Predator)
4 Stromkirk Noble
4 Chandra's Phoenix
4 Stormblood Berserker
3 Grim Lavamancer
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2 Arc Trail
3 Brimstone Volley
4 Incinerate
4 Shrine of Burning Rage
4 Galvanic Blast
2 Koth of the Hammer
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Ein Sideboard zu bauen ist an dieser Stelle nicht ganz so einfach, da es kein etabliertes Feld gibt. Deswegen bevorzuge ich mögl

ichst flexible Karten wie etwa mehr
Arc Trail/
Geistflame
gegen kleine Kreaturen,
Manic Vandal
gegen Artefakte und so weiter. Auch irgendetwas fürs Mirror wäre wahrscheinl

ich nicht verkehrt,
Vulshok Refugee
oder sogar
Dragon's Claw
zum Beispiel, da das Deck wie eingangs beschrieben recht einfach zu bauen und mittlerweile auch wieder zu spielen ist.

Das andere Deck, das ich heute kurz präsentieren möchte, greift ebenf

alls auf ein altes Standard-Deck zurück, näml

ich auf dieses hier:
Matt Norton: Puresteel Equipment, August 2011
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1 Accorder's Shield
1 Basilisk Collar
4 Dispatch
3 Flayer Husk
4 Mortarpod
2 Mox Opal
4 Preordain
2 Sword of Feast and Famine
3 Sword of War and Peace
1 Sylvok Lifestaff
2 Celestial Colonnade
4 Glacial Fortress
4 Inkmoth Nexus
1 Island
8 Plains
4 Seachrome Coast
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2 Etched Champion
4 Puresteel Paladin
4 Squadron Hawk
2 Trinket Mage
Sideboard:

1 Basilisk Collar
3 Dismember
4 Flashfreeze
1 Kor Firewalker
1 Negate
1 Revoke Existence
1 Sword of Feast and Famine
3 Timely Reinforcements
| |
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Was mir an dem Deck schon vor der Rotation nicht so richtig gef

allen hat, ist die große Abhängigkeit von einer 2-Mana-Kreatur. Klar spielt das Deck auch ohne Paladin ordentl

ich mit, aber all die
Flayer Husk,
Mortarpod
et cetera gewinnen allein halt keine Spiele. Jetzt verliert man auch noch drei wichtige Dinge:
Um es vorwegzunehmen, keiner dieser drei Punkte lässt sich durch irgendetwas Erlaubtes adäquat ausgleichen, sodass wir mal wieder neu anfangen müssen. Zum Glück ist die Lösung diesmal recht naheliegend, da es in
Innistrad
einen weiteren Mann gibt, der Nutzen aus
Flayer Husk
und Co. zieht und zwar dieser hier:

Besorgt uns ebenf

alls eine Zusatzkarte für jedes dieser Equipments, wenn auch nicht für die Schwerter – aber die sind ja auch so broken genug. Damit der Mentor mal so richtig abgeht, gibt es überdies zwei weitere Karten neu im Deck:
Abgesehen von der angesprochenen Kombination mit dem Mentor passen beide auch allgemein hervorragend ins Deck, weil man nie genug Träger für all das Equipment finden kann. Außerdem sind sie auch richtig gute Einzelkarten, wobei die Heldin sogar noch davon profitiert, dass man mit Paladin und Mentor bereits acht weitere Dudes spielt, die unbedingt weggemacht werden müssen und somit der Vorrat an
Dismember
tatsächl

ich mal erschöpft sein müsste.
Den Platz für all das habe ich aus dem Cutten von Blau genommen. Ohne
Preordain
(
Ponder
ist so viel schlechter, besonders ohne Fetchländer, dass ich es wohl nicht mal spielen würde, wenn Blau dabeibliebe) gibt es nur noch
Trinket Mage, der zwar weiterhin gut ist, aber eben nicht mehr. Kein
Basilisk Collar
bedeutet kein wichtiges Ziel und Kartenvorteil sollten wir auch anderweitig genug erzielen.
Immerhin gibt es mit
Moorland Haunt
eine neue Karte, für die ich schon fast wieder schwach werden könnte. So ein steter Strom Vögel hat seinen Reiz, wie uns das vergangene Standardjahr gezeigt haben sollte. Ob es allerdings wirkl

ich stark genug ist, um die Bonusfarbe und all die damt verbundenen Anforderungen an die Manabasis zu rechtfertigen, wage ich (noch) zu bezweifeln.
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4 Inkmoth Nexus
18 Plains
1 Buried Ruin
4 Mentor of the Meek
2 Spellskite
4 Puresteel Paladin
4 Hero of Bladehold
2 Etched Champion
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2 Sword of War and Peace
4 Flayer Husk
4 Mortarpod
3 Sword of Feast and Famine
4 Dispatch
2 Mox Opal
2 Elspeth Tirel
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So sieht es momentan aus.
Spellskite
ist wichtiger als je zuvor, hat man doch noch mehr lohnende Ziele fürs Removal. Der Schwertersplit gefällt mir so momentan auch am besten, da Schutz vor Grün und Schwarz zieml

ich relevant zu sein scheint und das im Preis inbegriffene Enttappen mit all den Zusatzkarten richtig auch gut ist.
Beim Spielen bin ich gleich auf mehrere Probleme gestoßen, die sich zwar mit dem Sideboard größtenteils beheben lassen, aber leider nicht komplett:
1) |
1) Richtig schnelle Decks mit Removal, zum Beispiel das rote von gerade eben, lassen sich zwar prinzipiell von einer Kombination aus Mortarpod, Spellskite, Elspeth Tirel und Schwertern gut stoppen, allerdings sollte es diese Mischung auch schon sein. Nach dem Boarden braucht man deswegen unbedingt Timely Reinforcements und wahrscheinl ich sogar noch etwas mehr (Spellskite, Celestial Purge, Sylvok Lifestaff).
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2) |
2) Defensive Decks mit Gegenza uberei nerven ebenf alls, besonders on the draw. Man hat zwar eine Menge Bedrohungen, aber auch zieml ich viel Müll. Werden jetzt die guten Karten neutralisiert oder zerstört, sitzt man selbst mit lauter Mortarpod und Flayer Husk herum, während der Gegner Kartenvorteil macht oder unfaire Kreaturen spielt. Das lässt sich selbst nach dem Boarden nicht wirkl ich verbessern, zumindest ist mir nichts eingef allen. Das Beste war noch Shrine of Loyal Legions, aber richtig toll war der auch nicht. Wer also Ideen hat, darf sie gern im Forum äußern!
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3) |
3) Bestimmte Einzelkarten sind äußerst belastend, da man außer Kreaturen nichts wegbekommt. Paradebeispiel ist natürl ich Birthing Pod, aber genauso können diverse Planeswalker, Schwerter und Ähnl iches Spiele ganz allein gewinnen. Mit Oblivion Ring und Revoke Existence kann man im Prinzip solide Sideboardkarten bringen, auch Dismember hilft gegen problematische Kreaturen, beispielsweise im Mirror, sicher weiter. Leider verliert das Deck dadurch an eigener Stärke, da man ja im Gegenzug gezwungen ist, irgendetwas zu entfernen, was man für den eigentl ichen Plan benötigt.
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Ihr seht also, da ist noch einiges an Arbeit zu tun, wenngleich ein beachtl

iches Potenzial auf jeden Fa

ll vorhanden ist. Ein W

ort am Ende noch zum
Mentor of the Meek: Der hat in diesem Deck erstaunl

ich schlecht performt. Das lag hauptsächl

ich daran, dass er wirkl

ich langsam ist und gegen Decks, bei denen Geschwindigkeit keine große Rolle spielt, zu leicht weggemacht wird, beziehungsweise zu wenig Einfluss aufs Spielgeschehen hat.
Wie gesagt alles durchaus ansehnl

ich, aber – gerade im Vergleich zum roten Deck – sicher noch nicht das Optimum. Für diese Woche soll das jedoch erst einmal genug gewesen sein.
Zum Abschluss noch kurz ein Vorgeschmack aufs nächste Mal:
Bis dahin
Der MiDi